Wir freuen uns über die bunte Mischung an Menschen, die am 05. Februar im Service- und Begegnungszentrum in Fechenheim zum Klimabildungstreff zusammengekommen sind – von Jung bis Alt, schon immer Fechenheimer:innen sowie neu Zugezogene, Studierende mit zwei Uni-Projekten, Senior:innen, Menschen aus Institutionen wie dem Juz oder auch der Schule bis hin zur Kinderbeauftragten oder den GemüseHeldinnen, Ortsbeirat, Privatmenschen, Vereine.
Nur so können wir ein Angebot schaffen, das Klimabildung aus verschiedenen Perspektiven aufgreift und umsetzt.
Nun arbeiten wir an folgenden Themen weiter:
- Klimarallye durch Fechenheim mit einem Actionbound (so ab ca. 6. Klasse bis Erwachsenenalter)
- Klimabildungsfestival – voraussichtlich werden wir es an eines oder mehrere der Stadtteilfeste wie Stadtteilfest Nord und die Bunte Tafel andocken.
- „Kühle Orte“-Karte für vulnerable Gruppen und Entsiegelungsaktion(en) – angedockt an ein weiteres Uniprojekt möchten wir den Stadtteil mit Senior:innen und Menschen mit Kleinkindern begehen und analysieren, wo Hot Spots sind – darauf basierend dann eine Karte erstellen, wo man sich abkühlen kann (Trinkbrunnen, Einzelhandel, auch ohne zu konsumieren usw.) und diese gut sichtbar kennzeichnen;
- Linneplatz als Bildungsaktion entsiegeln
Das nächste Treffen findet am 07. Mai 2026 von 16.30 bis 18.30 Uhr im Begegnungs- und Servicezentrum statt. Das Format wird in Kooperation mit dem Nachbarschaftsbüro und dem Service- und Begegnungszentrum umgesetzt.
Was steckt hinter den Klimabildungslandschaften?
Die Idee von lokalen Klimabildungslandschaften verbindet Schulen mit Umweltbildungszentren, Vereinen, Volkshochschulen und anderen außerschulische Einrichtungen. Aber eine Vielfalt von Bildungsakteuren macht noch keine Bildungslandschaft. Dafür braucht es ein gemeinsames Ziel und Planung, eine Steuerung der einzelnen Tätigkeiten, die Akquise von Ressourcen und eine Qualitätssicherung. Für das Pilotprojekt im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt übernimmt Kaya Klein vom Verein Umweltlernen in Frankfurt zusammen mit Lust auf besser leben die Einführung entsprechender Strukturen vor Ort. Ziel ist es, bis 2028 Orte und Inhalte der Klimabildung zu definieren. Fechenheim ist dabei ein Schwerpunkt, ebenso wie Bockenheim, wo im Spätsommer 2025 bereits der KlimaCampus stattfand.
Mehr Informationen zu den Klimabildungslandschaften.