Staatssekretär Michael Ruhl vom Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt begrüßt die Teilnehmenden und betont: „Klimaschutz und Klimaanpassung sind eine Gemeinschaftsaufgabe, für die es ganzheitliches Denken und gemeinsames Handeln braucht. Mit der Klimabildungslandschaft Frankfurt stärken wir praxisnahe Angebote und fördern Kooperationen zwischen Wirtschaft, Bildung und Zivilgesellschaft.”
Die wichtigste Erkenntnis an diesem Tag: Die ökologische Transformation braucht deutlich mehr qualifizierte Fachkräfte – und dafür müssen die Wege zu Qualifizierung, Weiterbildung und Talentgewinnung einfacher und schneller werden.
Die Veranstaltung verbindet wissenschaftliche Impulse mit einem intensiven Austausch an vier thematischen Arbeitstischen. Auf diese Art entstehen konkrete Ansätze, wie Frankfurt und die Region den Handlungsspielraum bei Fachkräftesicherung und Bildungsstrukturen vergrößern kann.
Details zu den fachlichen Impulsen und den Ergebnissen der Arbeitstische haben wir hier zum Download bereitgestellt.
Die Jahresveranstaltung verdeutlicht, wie groß der Handlungsbedarf in der Region ist – und gleichzeitig, wie hoch die Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Berufliche Klimabildung wird nur dann wirksam, wenn unterschiedliche Akteur:innen zusammengebracht werden, wenn Nachhaltigkeit erlebbar gestaltet und wenn Qualifizierungswege schneller, klarer und zugänglicher werden. Zugleich brauchen strukturelle Veränderungen Zeit und einen gemeinsamen Einsatz, um Hürden in Bürokratie, Ausbildung und Weiterbildung abzubauen.
Die vielfältigen Rückmeldungen aus der Veranstaltung fließen in die weitere Zusammenarbeit der Ausschüsse Nachhaltigkeit und Bildung der IHK Frankfurt am Main sowie der Klimabildungslandschaft Frankfurt ein. Sie sollen helfen, eine Fachkräftestrategie zu entwickeln, die nicht nur zukunftsfähig ist, sondern auch in der Region spürbar wirkt – durch Vernetzung, praxisnahe Qualifizierung, weniger bürokratische Hürden und eine Kultur des gemeinsamen Lernens und Gestaltens.