Spannend: Bei der Frage, was jede einzelne Person mit Klima in Fechenheim verbindet, kamen ganz unterschiedliche Perspektiven auf. Von persönlichen Ansätzen, klimaneutral(er) zu leben über die Betrachtung von Fechenheim als Perle, die Naherholung im Mainbogen mit Industrie verbindet – und auch der Dorfcharakter des sehr diversen Stadtteils wurde hervorgehoben.
Von der Ganztagskoordination der Grundschule über Familienbildung, internationales Frauencafé, aktiven wie Sundays for Fecher oder den GemüseheldInnen Frankfurt sowie Unternehmerinnen waren wieder tolle Menschen da.
Gemeinschaftliche Aktionen zu schmieden und v.a. Hitzeschutz voranzutreiben, bewegt alle – das steht fest.
Bald kann man dazu mehr erfahren in der interaktiven Klimarallye per Smartphone, von Studierenden entwickelt, und vor allem in unserem Stadtteil-Eventkalender.
Wer mehr wissen will: schaut rein oder kommt z.B. zum Vortrag am 28. Mai 2026 15-17 Uhr im Begegnungs- und Servicezentrum in Alt-Fechenheim, wo die Klimalots*innen mehr über Klimawandel und Gesundheit erzählen, nebenan im Nachbarschaftsbüro gibt es parallel eine Pflanzentauschbörse. Anmelden könnt ihr euch direkt auf der Seite des Begegnungs- und Servicezentrums.
Wer in den Verteiler für die nächsten Treffen möchte, kann sich gerne direkt per E-Mail bei Kaya Klein melden.
Das Format wird in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Fechenheim und dem Frankfurter Verband umgesetzt.
Was steckt hinter den Klimabildungslandschaften?
Die Idee von lokalen Klimabildungslandschaften verbindet Schulen mit Umweltbildungszentren, Vereinen, Volkshochschulen und anderen außerschulische Einrichtungen. Aber eine Vielfalt von Bildungsakteuren macht noch keine Bildungslandschaft. Dafür braucht es ein gemeinsames Ziel und Planung, eine Steuerung der einzelnen Tätigkeiten, die Akquise von Ressourcen und eine Qualitätssicherung. Für das Pilotprojekt im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt übernimmt Kaya Klein vom Verein Umweltlernen in Frankfurt zusammen mit Lust auf besser leben die Einführung entsprechender Strukturen vor Ort. Ziel ist es, bis 2028 Orte und Inhalte der Klimabildung zu definieren. Fechenheim ist dabei ein Schwerpunkt, ebenso wie Bockenheim, wo im Spätsommer 2025 bereits der KlimaCampus stattfand.
Mehr Informationen zu den Klimabildungslandschaften.