Von 14 bis 18 Uhr kamen Nachbarinnen und Nachbarn an bunt gedeckten Tischen zusammen. Sie brachten Essen mit, kamen ins Gespräch und lernten sich kennen. Auch die Klimabildungslandschaft Fechenheim war in diesem Jahr mit einem eigenen Stand dabei.
Klimabildung mitten im Stadtteil
An Gemeinschaftsständen mit dem Nachbarschaftsbüro und den GemüseheldInnen informierten wir mit dem Lastenrad von Klima auf Tour über nachhaltige und klimafreundliche Ernährung. Um der Fantasie auf die Sprünge zu helfen haben wir außerdem viele Topfpflanzen – sogar einen kleinen Apfelbaum – mitgebracht, um zu zeigen, wie schön ein grünerer Linneplatz aussehen könnte. Besucherinnen und Besucher konnten hierzu an Pinnwänden Ideen für Hitzeschutz und eine Begrünung des Linneplatzes sammeln. In angeregten Gesprächen teilten sie ihre Ideen und die Pinnwände füllten sich.
Auch für die weiteren Vorhaben in der Klimabildungslandschaft wurde geworben, wie zum Beispiel die interaktive Klimatour durch Fechenheim und die Karte kühler Orte im Stadtteil. Quartiersmanagerin Leonore Vogt sammelte eifrig die Vorschläge und Tipps zum “Cool bleiben” aus dem Stadtteil.
Begegnung und Vernetzung
Die Bunte Tafel hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig das Miteinander in Fechenheim ist. Am Nachmittag waren viele Akteure aus dem Stadtteil dabei, etwa die Kirchengemeinden, das Kinder- und Jugendhaus, das Quartiersmanagement und viele Vereine. So konnten wir bestehende Kontakte pflegen und neue knüpfen.
Wir bedanken uns herzlich beim Regionalen Präventionsrat Fechenheim für die Organisation und bei allen, die an unserem Stand vorbeigeschaut und mitdiskutiert haben.
Ausblick
Der nächste Klimabildungstreff findet am 11. November 2026 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Was steckt hinter den Klimabildungslandschaften?
Die Idee von lokalen Klimabildungslandschaften verbindet Schulen mit Umweltbildungszentren, Vereinen, Volkshochschulen und anderen außerschulische Einrichtungen. Aber eine Vielfalt von Bildungsakteuren macht noch keine Bildungslandschaft. Dafür braucht es ein gemeinsames Ziel und Planung, eine Steuerung der einzelnen Tätigkeiten, die Akquise von Ressourcen und eine Qualitätssicherung. Für das Pilotprojekt im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt übernimmt Kaya Klein vom Verein Umweltlernen in Frankfurt zusammen mit Lust auf besser leben die Einführung entsprechender Strukturen vor Ort. Ziel ist es, bis 2028 Orte und Inhalte der Klimabildung zu definieren. Fechenheim ist dabei ein Schwerpunkt, ebenso wie Bockenheim, wo im Spätsommer 2025 bereits der KlimaCampus stattfand.
Mehr Informationen zu den Klimabildungslandschaften.